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Karin Schmitz - für 40 Jahre im Schuldienst geehrt

Auf 40 Jahre Schuldienst konnte in diesen Märztagen Karin Schmitz, Oberstudienrätin an der Freudenstädter Luise-Büchner-Schule, zurückblicken. In Anwesenheit des Kollegiums überreichte ihr Schulleiter Klaus Schierle die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg. Er dankte der Jubilarin, auch im Namen der Schulleitung, für die geleistete Arbeit sowie ihr großes Engagement.

Nach dem Abitur am Frauenberuflichen Gymnasium in Biberach an der Riß legte Karin Schmitz 1981 an der berufspädagogischen Hochschule in Stuttgart ihre erste Staatsprüfung ab. 1983 absolvierte sie die zweite Staatsprüfung in den Fächern Haushaltswissenschaft und Chemie. Es folgte die Anstellung als Hauswirtschaftsschulrätin an der Luise-Büchner-Schule, wo 2003 ebenso die Ernennung zur Studienrätin sowie 2015 zur Oberstudienrätin erfolgte. Besonders ihre aufgeschlossene, freundliche Art, gepaart mit einer außerordentlichen Teamfähigkeit sind hervorzuhebende Merkmale der beliebten Pädagogin, die außerdem an zahlreichen und vielseitigen Fortbildungen beispielsweise zu handlungsorientierten Unterrichtsmethoden, Lions-Quest, der Kompetenzanalyse oder individualisiertem Lernen teilnahm. Darüber hinaus war Karin Schmitz Mitglied in der Handreichungskommission des LS zum Thema „Projektarbeit - Projekt im Profil“. Ihre Kolleginnen und Kollegen erhalten bei Fragen daher nicht nur die passenden Antworten, sondern die engagierte Lehrerin stellt auch uneigennützig eigene Unterlagen zur Verfügung.

Dies alles spiegelt wider, wie wichtig ihr das kollegiale Miteinander, die Schüler sowie ein guter Unterricht sind! (Hg)

40 Jahre als Lehrerin an der LBS

Am 1. Februar 1979 hatte Ute Teufel ihren ersten Arbeitstag an der "Luise". 40 Jahre an derselben Schule tätig zu sein, ist etwas Besonderes und deshalb ein Grund zum Feiern! Daher wurde Frau Teufel am 1. Februar 2019 von ihren Kollegen sowie der Schulleitung im Lehrerzimmer überrascht und herzlich beglückwünscht.

40 Dienstjahre an der LBS in Freudenstadt, das bedeutet für Frau Teufel 40x Klassenlehrerin gewesen zu sein. Da sie aber oftmals mehr als eine Klasse betreute, waren es in 40 Jahren ungefähr 60 Klassen. Auf die Anzahl von Schülern übertragen, heißt dies, dass sie circa 1200 Schülerinnen und Schüler unterrichtete. Zum Teil lehrt Freu Teufel mittlerweile Schüler in der 3. Generation! 

 

"Powerfrau" Dagmar Roller für 40 Jahre im Dienst geehrt

„Ich habe schon viele Beurteilungen gelesen, aber eine solche Erstbeurteilung aus dem Jahr 1986 haben nur ganz wenige Kolleginnen und Kollegen.“: Mit diesen bemerkenswerten Worten begann Klaus Schierle, Schulleiter der Freudenstädter Luise-Büchner-Schule, seine Laudatio anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums von Dagmar Roller. Schon drei Jahre nach Abschluss ihrer Ausbildung als Technische Lehramtsanwärterin an der Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim und ihrem Dienstbeginn an der Freudenstädter Luise-Büchner-Schule wurde darin nicht nur ihr pädagogisches Geschick in den höchsten Tönen gelobt, sondern wird ebenso  erwähnt, dass sie Mitglied im örtlichen Personalrat war und in der Stundenplankommission der Schule mitgearbeitet hat. Kein Wunder also, dass in der Beurteilung von einem hohen Engagement für die Schule berichtet wird.

Im Januar 1987 wurde die immer engagierte Pädagogin zur Beamtin auf Lebenszeit und 2001 schließlich zur technischen Oberlehrerin ernannt. Ob als Mentorin für Referendare, Küchenbetreuung, Koordination des Großvorrats oder der Mitarbeit im ÖPR und Stundenplan sowie eine Vielzahl diverser Fortbildungen – überall erfüllte die dreifache Mutter ihre Aufgaben dank ihrer Zuverlässigkeit, ihres Verantwortungsbewusstseins und ihrer Einsatzbereitschaft bis heute zur vollsten Zufriedenheit. Besonders geschätzt wird auch die Bereitschaft der „Power Frau“ zur Auseinandersetzung in pädagogischen Fragen, die sie mit Offenheit klar anspricht. So hat sie sich auch im pädagogischen Bereich für neue Bildungsgänge wie BFPE, Lernbegleiter und Profil AC begeistern können und die Einführung aktiv unterstützt. (Hg)

„Langweilig ist mir nie!“ - Interview zum 40-jährigen Dienstjubiläum von Ilona Gasser

Beginnen wir am Anfang: Wie kamen Sie nach Freudenstadt an die Luise-Büchner-Schule?

Gasser: Nach bewegtem Studium, Referendardienst an der Gewerbeschule in Offenburg und einem Job am Stadttheater in Freiburg kam ich 1983 nach Freudenstadt an die Hauswirtschaftliche Schule. Dies war zunächst eine gewaltige Umstellung, kam ich doch zum einen aus einer Gewerblichen Schule und zum anderen aus der Stadt mit dem höchsten Freizeitwert.

Und wie war Ihr Start?

Gasser: Dank der Unterstützung durch Charlie Krüger (damals Schulleiter der Luise-Büchner-Schule) gewöhnte ich mich langsam in der Schule ein. Und die Schüler zeigten mir, was man in seiner Freizeit hier und in der Umgebung so alles machen kann.

Wie ging es für Sie an der Luise dann weiter?

Gasser: Ich gründete die Theater-AG, mein erstes großes Projekt. Über die Jahre folgte eine bunte Palette an verschiedensten Produktionen.

An welche Produktionen erinnern Sie sich denn am liebsten?

Gasser: Eine der ersten war die „Wild Banana Show“, ein Cabaret-Programm, mit dem wir auch im JUZ auftraten. In jährlichen Kleinkunstprogrammen öffneten wir die Bühne für jedermann und servierten passende Getränke und Speisen. Dann erinnere ich mich besonders gerne an den großen Abend im Kienbergsaal zum hundertjährigen Jubiläum unserer Schule: „Hundert Jahre sind ein Tag“. Lehrer, Schüler, Schulleitung und Sekretärin – alle haben bei diesem Programm mitgewirkt. Das Highlight aber für uns alle waren die drei Gastspiele im Freiburger Stadttheater, das uns in den regulären Spielplan aufnahm.

Das klingt fast nach einem Zweitjob, zumindest nach viel zusätzlichem Zeitaufwand.

Gasser: Ich war jung, es war eine wilde Zeit und vieles war möglich, was man sich heute nicht mehr vorstellen kann…

Und was kam dann?

Gasser: Die Unterrichtssituation in den Einjährigen Schularten war zur echten Belastung geworden. Ich gründete eine Art Selbsthilfegruppe, den „Eckigen Tisch“, die sich traf, um sich gegenseitig zu trösten. Irgendwann hatten wir das Jammern satt und fingen an, GEMEINSAM nach Lösungen zu suchen. Heute ist diese Vorgehensweise überall selbstverständlich geworden, damals waren wir echte Pioniere.

Gibt es diesen „Eckigen Tisch“ noch?

Gasser: Ja natürlich und er ist groß geworden. Die Arbeit des „Eckigen Tisches“ sprach sich auch außerhalb unserer Schule herum und wir wurden eingeladen, darüber zu berichten, an anderen Schulen, im Seminar, vor der GEW, wir waren ein Baustein in der Qualitätsentwicklung Unterricht. Heute nenne ich das „ Meine Wanderjahre“, eine anstrengende, aber total schöne Zeit.

Klingt als wäre diese Zeit vorbei…

Gasser: Ja, denn als Folge davon wurde uns angeboten, Pilotschule für die neue Schulart 2BFPE zu werden. Natürlich gingen wir wieder alles gemeinsam an, diesmal waren auch die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen mit im Boot, als Versuchskaninchen und als Botschafter. Eine ganz eigene Schüler-Lehrer-Kultur entwickelte sich.

Und heute?

Gasser: Inzwischen bin ich Abteilungsleiterin. Die BFPE habe ich abgegeben und neue „Kinder“ adoptiert: Zum Beispiel einen wirklich bunten Haufen aus aller Herren Länder, unsere Migrationsklassen. Mitzuarbeiten an der sprachlichen und kulturellen Integration dieser jungen Menschen ist eine tolle Aufgabe, die wir – wie sonst? – im Team angehen und der wir auch nur so gerecht werden können.

Das ist also Ihr derzeitiges Arbeitsfeld?

Gasser: Nicht nur. Da gibt es noch meine Kooperationsklasse Förderschule-Berufsschule. Schulkooperationen sind spannend und erweitern den schulischen Horizont. Deshalb gibt es mit der BVE/ KooBV noch eine weitere in meiner Abteilung, diesmal mit der Eichenäcker- und der Heinrich-Schickhardt-Schule, in der es um den Einstieg von Schülerinnen und Schülern mit Handicap in den ersten Arbeitsmarkt geht.

Sie haben sich demnach auf die Arbeit mit benachteiligten Schülerinnen und Schülern spezialisiert?

Gasser: Nein, das wär mir zu einseitig. Das Berufskolleg ist das älteste meiner „Kinder“. Mit einer erfahrenen Riege Kolleginnen und Kollegen verbessern wir Jahr um Jahr die Berufsorientierungs-Bausteine in dieser Schulart, wünschen wir uns alle doch auch für unsere „BKlerInnen“, dass sie nach Ausbildung oder Studium Fuß fassen in der Arbeitswelt und ein erfülltes und glückliches Berufsleben haben werden.

Also – langweilig ist mir nie!

Schulleiter der „Luise” Klaus Schierle feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Überraschung gelungen! Mit einer „streng geheimen” Kommandosache bereitete die stellvertretende Schulleiterin Petra Kubela gemeinsam mit ihrem Kollegium hinter dem Rücken ihres  ahnungslosen Chefs Klaus Schierle anlässlich dessen 40-jährigen Dienstjubiläums am 21.03.2018 eine kleine Feier vor.

Unter einem Vorwand wurde der beliebte Schulleiter in ein festlich geschmücktes Klassenzimmer beordert. Dort begrüßte ihn seine Lehrerschar mit einem Lied, leicht abgewandelt nach dem Song “Wonderful World” von Sam Cooke. In ihrer Laudatio bemerkte Frau Kubela, dass ihr wohl keinerlei Daten vom Werdegang ihres Chefs vorlägen, betonte aber schmunzelnd, der Wechsel an die Luise-Büchner-Schule 2016 sei sicher der Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn

Der erfahrene Pädagoge zeigte sich sichtlich überwältigt von den vielen guten Wünschen, den Beiträgen, dem köstlichen Buffet, das von der Klasse VAB liebevoll zubereitet worden war, sowie den großzügigen Geschenken. Seitens seiner Kollegen im Schulleitungsteam sowie des ÖPR wurde hervorgehoben, was alle am Schulleben Beteiligten unter seiner Führung besonders zu schätzen gelernt hätten: Wertschätzung, Anerkennung und Entscheidungen zum Wohle der Schülerschaft und der Lehrkräfte; eine stets offene Tür, Verlässlichkeit, Unterstützung im Umgang mit der Schülerschaft, Nachsichtigkeit des EDV-Experten „gegenüber Ahnungslosen” und die tägliche unkomplizierte Anwesenheit des Schulleiters im Lehrerzimmer neben weiteren ganz persönlichen Vorzügen.

Dem Jubilar imponierte besonders, dass die Lehrerinnen und Lehrer dies „beiläufig“, neben ihrem großen Arbeitspensum an der Schule und für ihn unentdeckt bewältigt haben. „Seit Februar 2016 bin ich nun an unserer ‚Luise’ und ich möchte hier auch nicht mehr weg! Ich habe in dieser Zeit freundliche, nette, hilfsbereite Menschen kennengelernt. Viele interessante und gute Gespräche geführt. Dafür möchte ich mich ebenfalls ganz herzlich bedanken”,  stellt er seiner Schule samt Personal ein gebührendes Lob aus.

Ein paar Daten der Laufbahn Klaus Schierles seien hier angefügt: 1981 begann er sein Referendariat an der Ettlinger Bertha-von-Suttner-Schule, 1983 wurde er zum Studienrat, 1994 zum Oberstudienrat und 1997 zum Studiendirektor sowie Fachberater für Schulstatistik und Lehrerfortbildung ernannt. 2002 wurde er Direktor der Elisabeth-Selbert-Schule in Karlsruhe, 2016 wechselte er als Schulleiter an die Luise-Büchner-Schule Freudenstadt. Außerdem betätigt sich Schierle als Fortbildner für Datenverarbeitung und regionale sowie zentrale Lehrerfortbildungen, hat seit 2006 einen Lehrauftrag am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung, ist stellvertretender Vorsitzender der Direktorenvereinigung der Hauswirtschaftlichen Schulen im Bezirk des RP Karlsruhe und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Direktorenvereinigungen an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg. (Hg/Ru)