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Profilfach: Pädagogik und Psychologie

Wer mit dem Profilfach Pädagogik und Psychologie (PPS) hauptsächlich Vorstellungen wie „Stuhlkreis“ oder „labern“ in Verbindung bringt, kann spätestens mit erfolgreichem Abschluss des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums schlüssig erklären, warum eine solche Einschätzung in der Psychologie mit dem Fachbegriff „Stereotyp“ oder „Vorurteil“ beschrieben wird. Denn solche Beispiele oder andere alltägliche Situationen bilden im PPS-Unterricht den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit geeigneten wissenschaftlichen Theorien. Das bedeutet konkret: Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit ausgewählten pädagogischen und psychologischen Fragestellungen, die sie mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden analysieren. Hierbei erkennen sie, dass menschliches Erleben und Verhalten mit vielfältigen - nebeneinanderstehenden - Theorien erklärt werden kann und es insofern in der Wissenschaft keine monokausalen Erklärungs- und Lösungsansätze gibt.

Charakteristisch für den Unterricht im Fach PPS ist die systematische Verzahnung von Theorie und Praxis. Hierbei werden gezielt Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler hergestellt. Damit die Freude am (aktiven!) Lernen nicht zu kurz kommt, bearbeiten sie die Themen mit unterschiedlichen Methoden, die möglichst „Kopf, Herz und Hand“ (Pestalozzi) ansprechen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben hierdurch nicht nur vernetztes Fachwissen, sondern zugleich Grundfertigkeiten für ein späteres Studium oder eine Berufsausbildung.

 

Das "Profilfachhaus" zeigt Ihnen eine Übersicht über die Inhalte und Verzahnung der beiden Fächer Pädagogik und Psychologie.

In unserer Infobroschüre finden Sie weitere Informationen zum SGGS, zur Unterrichtsgestaltung und zu den Aufnahmevoraussetzungen. 

Eine Stundentafel mit den Fächern des SGGS finden Sie hier.

 

 

Fächer mit Profilbezug:

Sozialmanagement 

Das Fach Sozialmanagement ergänzt die Profilfächer Pädagogik und Psychologie sowie Gesundheit und Pflege um sozialwissenschaftliche Inhalte. Soziale Organisationen in ihren Strukturen und Führungsaufgaben rücken ins Blickfeld und führen zur Frage von Integration ethischer, betriebswirtschaftlicher und sozialpolitischer Aspekte.

 

Das Zusammenwirken dieser Disziplinen legt Bausteine für ein ganzheitliches Denken und Handeln im sozialen Kontext.

 

Das Fach Sozialmanagement fördert im Verbund mit den anderen Fächern des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums die allgemeine Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und erleichtert durch Praxisbezug den Einstieg in die sozialwirtschaftliche Berufswelt sowie in die Berufe des Gesundheitswesens.

 

Projektorientierter Unterricht fördert die Methoden- und Medienkompetenz. Im Hinblick auf die Lehrplaneinheit Projektmanagement bietet es sich an, Lerninhalte frühzeitig in Projektform zu erarbeiten, z. B. anhand einer virtuellen Existenzgründung.

(Quelle: Vorwort des Lehrplans für das Fach Sozialmanagement, Stand August 2013)

 

Wirtschaftslehre

Wirtschaftskompetenz wird in der globalen Welt in immer größerem Maße gefordert. im Rahmen des Wirtschaftslehre-Unterrichts am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium werden den Lernenden in den Jahrgangsstufen 1 und 2 wirtschaftliche Grundlagen vermittelt (z.B. Soziale Organisation als Unternehmen, Rechte, Finanzierung, die dann im Rahmen des weiteren Bildungsganges erweitert und vertieft werden können.

Es kann keine Abiturprüfung im Fach Wirtschaftslehre abgelegt werden, da es nur für zwei Schuljahre angeboten wird. Damit eröffnet sich die große Möglichkeit, tagespolitische Themen in den Unterricht zu integrieren und so das Verständnis für wirtschaftliche Prozesse zu schärfen.