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Tage der Berufsorientierung an der Luise

Noch ist es nicht so weit – ein ganzes Schuljahr liegt noch vor unseren Schülerinnen und Schülern, die gerade die J1 des Beruflichen Gymnasiums besuchen. Aber die Zeit vergeht schnell, und duale Studiengänge – so gab es zu erfahren – eröffnen bereits am Ende der J1 das Bewerbungsverfahren.

Damit sich unsere angehenden Abiturienten in der immer stärker spezialisierten Berufswelt zurechtfinden und einen Beruf wählen können, der ihren persönlichen Vorstellungen und Begabungen entspricht, sind Tipps, viele Gespräche und eingehende Beratung wichtig.

Auch an der Luise wir daher parallel zu der schulischen Vorbereitung auf das Abitur die berufliche Orientierung groß geschrieben. Seit Herbst 2014 erhalten unsere Schüler der J1 bei verschiedenen Veranstaltungen Einblick in das zukünftige Studium oder eine Berufsausbildung.

Es begann mit einem schulinternen Studientag, an dem die angehenden Abiturienten von der Agentur für Arbeit über Wissenswertes rund um das Studium informiert wurden. Daran schloss sich der externe Studientag im November an, an dem die Universitäten ihre Tore öffnen und vor Ort informieren.

Schließlich gab es im Frühjahr 2015 eine Informationsveranstaltung zum Thema Auslandspraktikum, und nun, in der letzten Woche vor den Sommerferien, kamen Gäste aus den verschiedensten Berufsfeldern zu Besuch an die Luise – Studenten, Auszubildende, Berufsanfänger und Berufserfahrene, um aus der Praxis zu erzählen.

Die meisten der angebotenen “Expertenrunden” orientierten sich dabei an den beiden Profilen des Beruflichen Gymnasiums – Ernährungswissenschaft mit Chemie und Sozialwissenschaften. Die Information und die sich daraus entwickelnden Gespräche sollten möglichst breit gestreut sein, und so hatte jeder Schüler Gelegenheit, drei Runden zu besuchen. Es gab Vorträge über Lebensmitteltechnologie, Labortechnik, Medizin und Psychologie, Sonderpädagogik, Heilerziehungspflege, Sozialpädagogik im Bereich Schule, Familie und Jugendberatung. Tourismus gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung, wie die beiden Studentinnen (DHBW) vom Tourismusbüro aus Baiersbronn berichteten. Und Lehrer braucht man immer, so dass auch allgemeine Informationen zum Lehramtsstudium in allen Fachbereichen auf dem Programm standen.

Doch alleine mit Information ist noch kein Arbeitsplatz gewonnen. Daher schloss sich in der zweiten Hälfte dieses Tages ein Bewerbertraining an, durchgeführt von Referenten der AOK (Frau Finkbeiner), der Barmer (Herr Dworatzek), der Agentur für Arbeit (Frau Brujmann) sowie dem individuellen Bewerbungscoach vom Freudenstädter Oberlinhaus, Herrn Graser. Hier ging es in Rollenspiel, Kommunikationstraining oder assessment center direkt in die Praxis des Bewerbungsvorgangs.

Am Tag darauf schließlich waren unsere Schülerinnen und Schüler bei Betrieben der Umgebung zu Gast, um vor Ort in die Arbeitswelt Einblick zu gewinnen. Auch hier waren die Berufsfelder der einladenden Betriebe und Einrichtungen breit gestreut: Firma Arburg mit den Bachelorstudiengängen im Bereich Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur und Informatik, Peterstaler Mineralwasser mit Lebensmitteltechnik im weitesten Sinne, das Hotel Bareiss mit verschiedenen Ausbildungsgängen im Bereich Hotellerie und Gastronomie, Firma Schupp mit der Entwicklung und Herstellung kosmetischer Produkte sowie zwei soziale und sozialpädagogische Einrichtungen, die Diakonische Bezirksstelle Freudenstadt und das Kinderheim Rodt mit der Ludwig-Haap-Schule in Loßburg.

Die Verzahnung von schulischer Bildung und beruflicher Praxis gewinnt zunehmend an Bedeutung und so wünschen wir uns, dass dieser Tag der Begegnung für beide Seiten Interessantes geboten hat und für unsere Schüler einen weiteren Mosaikstein auf ihrem Weg in die Zukunft darstellt.

Spanien lädt ein!

Am Freitag, 17. Oktober, hatten die Spanisch-Schüler der Jahrgangstufe 2 zu einer besonderen Pausen-Veranstaltung ins Foyer der Luise geladen:

Bei ihrer "Spanien-Messe" präsentierten sie auf Tischen und an Stellwänden die Vielfalt des Lebens in den einzelnen Autonomen Gemeinschaften Spaniens. Neben den Besonderheiten der Regionen hatten die Schüler dazu passende Themen gewählt: Tourismus auf den Balearen, Angebote für Jugendliche in Andalusien, Kunst in Katalonien, Feste und Bräuche in Madrid oder den Jakobsweg in Nordspanien.

Auf verschiedenste Weise wurde die Neugier der Besucher geweckt: Es gab bunte Plakate, leckeres Backwerk (inclusive Rezept) wurde zum Probieren angeboten, schwarze Gestalten in Umhang und Kapuze gaben freundlich Auskunft über Madrider Brauchtum, eine Fotoserie auf dem iPad lockte nach Asturias, ein Schatzkästchen enthielt Gegenstände, hinter denen sich Fakten und Geschichten verbargen.

Zu den Klängen typischer Musik erzählten und präsentierten die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement, was sie in diesem Projekt im Rahmen des Spanisch-Unterrichts erarbeitet und in eigener Recherche zusammengetragen hatten.

Während der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler das Wort; sie agierten frei und selbstorganisiert. Das heißt aber nicht, dass es hinter den Kulissen bestimmt manches zu organisieren und zu koordinieren gegeben hatte. Dafür danken wir den beiden Spanisch-Lehrerinnen Frau Wolf und Frau Fritsch ganz herzlich! (re)

Zum Schuljahresende zwei dicke Schecks für eine gute Sache

Projekt der EK1 und EK2 (EG) in Wirtschaftslehre

 

Im Rahmen des Wirtschaftslehre Unterrichts hatten es sich die Eingangsklassen 1 und 2 des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums zur Aufgabe gemacht, unter Anleitung der Fachlehrerin Julietta Gildhoff Spenden für die Waldpiraten in Heidelberg, einer Tochter der Deutschen Kinderkrebsstiftung, zu sammeln.

Hierzu erarbeiteten sie in der Zeit von März bis Mai im Unterricht in Gruppen Projekte nach Konzepten des Projektmanagements und führten diese in der unterrichtsfreien Zeit durch. So gab es zwei Gruppen, die in Freudenstadt bzw. Stuttgart Straßenmusik machten; Kuchenverkäufe mit selbst gebackenem und von Bäckereien und Konditoreien gespendeten Kuchen wurden organisiert, der Verkauf von Spielzeug auf einem Flohmarkt sowie eine Spielstraße wurden gestaltet, ein Sponsorenlauf durchgeführt, ein Tag in einem großen Unternehmen gearbeitet und Fundraising im klassischen Sinne bei ortsansässigen Unternehmen betrieben. Leider fand die Aktion "Gestalten eines Spielnachmittags an einer Grundschule"  nicht genügend Interessenten, sodass dieses Projekt abgesagt werden musste.

Trotz dieser Erfahrung ist das Projekt insgesamt als erfolgreich zu betrachten, galt es doch für alle Projekte, Geschäftsbriefe und -Emails zu schreiben, Rechtsgrundlagen das eigene Projekt betreffend zu prüfen und  die Arbeit im Team sowie die eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und zu bewerten.

Diese Ergebnisse wurden abschließend in Präsentationen in den Klassen vorgestellt und der stolze Reinerlös in Höhe von 1110,- Euro konnte auf das Konto der Waldpiraten überwiesen werden.

 

Projekt der EK (SG) in Englisch

 

Auch die Eingangsklasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums konnte mit ihrer Aktion "Jeder Schritt zählt - Gib Kindern die Chance auf ein besseres Leben" die Organisation "Christ for Asia" unterstützen. Im Englischunterricht behandelte die Klasse zusammen mit ihrer Fachlehrerin Raphaela Mann das Thema "social media". Daraufhin beschloss die Klasse, selbst ein soziales Projekt zu starten, es über Facebook zu verbreiten und das eingenommene Geld zu spenden. Zwei Tage lang trugen die Schülerinnen und Schüler Schrittzähler und bewegten sich so viel wie möglich, sei es in ihrer Freizeit oder im Unterricht. Letztendlich kamen dabei über 1.000.000 Schritte zusammen. Viele Firmen, aber auch Privatpersonen, aus Freudenstadt  und Umgebung verfolgten das Projekt auf der Facebook-Seite der Klasse und somit kam die Klasse auf eine Summe von insgesamt 2330,- Euro, die dem Aufbau von Kinderheimen auf den Philippinen zukommen wird. (ma)

SUPERLAB zu Gast im Chemiekurs J1D

Chemische Experimente mit Supermarktprodukten

 

Am Donnerstag, den 01.12.2011, war Frau Pfeiffer vom Berufskolleg Institut Dr. Flad  mit ihrem SUPERLAB in der J1 D des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums zu Gast.

Sie führte im Fach ELCH (Profilfach: Ernährungslehre mit Chemie) mit den Schülern „chemische Experimente mit Supermarktprodukten“ durch.

Es wurden z.B. verschiedene Fette und Öle mit Hilfe von Iodlösung auf ihren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren überprüft. Auf diese Weise konnten die Schüler lernen, welche Fette man in der täglichen Ernährung bevorzugen sollte.

Außerdem lernten sie einen Nachweis für Antioxidantien in Fertigprodukten kennen. Untersucht wurden an dieser Versuchsstation z.B. „Minisalami“, Fertigsuppen und Trockenfrüchte. Solche Antioxidantien sind u.a. Vitamin C und Schwefeldioxid. Sie werden den Produkten als Konservierungsmittel zugesetzt.

Sehr beeindruckend war auch der Nachweis von Coffein in Kaffeeund Schwarztee sowie der Einsatz von „Rotkohlsaft“ als natürlichem Indikator (Nachweis) für saure und basische Lösungen. Hier wurde z.B. der pH-Wertverschiedener Reinigungsmittel und Lebensmittel bestimmt.

Schüler und Lehrer waren mit Begeisterung bei der Sache und wir danken Frau Pfeiffer für  die eindrucksvolle und anschauliche Darstellung des „Labors in der Küche“.

Gabi Gaiser (Tutorin und Chemielehrerin der J 1D)