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Jahrgangsstufe 1 des Beruflichen Gymnasiums auf Studienfahrt in Prag

In diesem Jahr stand für 72 Schülerinnen und Schüler der Freudenstädter Luise-Büchner-Schule der Jahrgangsstufe die Studienfahrt ins traditionelle Prag auf dem Programm.

Begleitet von sieben Lehrkräften näherte sich der voll besetzte Reisebus bei strahlendem Sonnenschein der Perle an der Moldau. Prag, eine kulturell und geschichtlich bedeutende Stadt, wartete darauf, von der Reisegruppe erkundet zu werden. Am Tag der Ankunft bezog man Quartier im Hotel und startete direkt mit einer Schifffahrt auf der Moldau mit Abendessen.

Besichtigt wurden an den folgenden Tagen unter anderem das Altstädter Rathaus, der Wenzelsplatz und die berühmte Karlsbrücke. Auch Kaiser Karl IV., unter dessen Herrschaft Prag zur Blüte geführt wurde, durfte als Thema nicht fehlen. Natürlich besuchte man unter kundiger Leitung auch die Prager Burg, auf der schon die Könige von Böhmen und diverse Kaiser des Heiligen Römischen Reiches residierten. Bedrückend war für die Freudenstädter Delegation ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt, das eine  Sonderrolle im System des Holocaust innehatte: Nirgendwo sonst bemühten sich die Nationalsozialisten so um die Verschleierung. Gleichwohl starben dort 33.000 Menschen, fast 90.000 wurden weiter in die Vernichtungslager deportiert. Ein Besuch im Schwarzlichttheater, eine Atombunkertour oder ein Besuch des jüdischen Viertels rundeten das informative Programm  ab. Dennoch blieb den Teilnehmern noch genügend Freizeit, eine der ältesten Städte Europas auf eigene Faust zu erkunden oder bei sommerlichem Wetter in einem der zahlreichen Straßencafés ein Eis zu genießen. (Hg)