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BK2P bei herrlichstem Kaiserwetter in der herrschaftlichen Stadt Kaiser Karls IV.

Die tschechische Hauptstadt belohnte das Berufskolleg 2 der Luise-Büchner-Schule nach den schriftlichen Fachhochschulreife-Prüfungen mit drei warmen und wunderbar sonnigen Junitagen.

Den ersten Orientierungsspaziergang rundum das Hotel, in die Prager Altstadt und zum ersten Mal über die berühmte Karlsbrücke gab es bereits am Ankunftstag. Nach der halbtägigen Anreise vom fernen Schwarzwald in die fremde Metropole genossen an diesem Abend alle das deftige tschechische Essen in einem traditionellen, jahrhundertealten Gewölbekeller.

Der Vormittag des Folgetages war dem Hradschin gewidmet: Während der mehrstündigen, lehrreichen Führung durch das Prager Burgviertel konnten nicht nur die Fassaden des Palais Schwarzenberg, des Erzbischöflichen Palastes sowie das Innere der Burg mit den verschiedenen Burghöfen und dem Veitsdom bestaunt werden, sondern auch die prächtige Aussicht über die Goldene Stadt.  Um 14 Uhr stand dann ein besonderer Termin auf dem Programm: Das BK2P wurde für einen Besuch der bekannten Deutschen Botschaft auserkoren. So öffneten sich die großen Türflügel auf der Nordseite des Palais Lobkowitz für die Abschlussschüler und ihre beiden Klassenlehrer, Herr Groß und Frau Schroth. Eindrucksvolles Filmmaterial über die bewegte deutsche Geschichte ergänzte den überaus informativen Vortrag einer Botschaftsmitarbeiterin vor der Kulisse des berühmten Gartengeländes sowie des legendären Balkons, auf dem Hans-Dietrich Genscher 1989 rund 4000 DDR-Flüchtlingen die Freiheit schenkte.

 

Der zweite Teil der Stadtführung folgte am nächsten Tag, als die Gebäude und Sehenswürdigkeiten rundum den Altstädter Ring, wie die Astronomische Uhr, das ehemalige Jesuitenkloster „Klementinum“, die im Barockstil umgestaltete Basilika St. Jakob sowie die Prager Stadtbibliothek mit ihrem kuriosen Bücherturm in der Eingangshalle besichtigt wurden. Nachdem die Schülerschaft ihren freien Nachmittag nutzen konnte, um in den Gassen der Altstadt zu bummeln, weitere Stadtviertel auf eigene Faust zu erkunden, sich am Moldauufer zu entspannen oder einfach nur um die vielen Eindrücke Revue passieren zu lassen, bildete die gemeinsame abendliche Schifffahrt auf der Moldau mit einem reichhaltigen Buffet einen gelungen Abschluss der erlebnisreichen Studienfahrt.