Erlebnisreicher „Kurztrip“ des BK2 ins niederländische Den Haag

Unter der Leitung von Herrn Groß und Frau Kirn erkundeten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs 2 die drittgrößte Stadt der Niederlande.

Nach der Ankunft und dem Bezug der Hotelzimmer ging es zusammen auf einen ersten Erkundungsrundgang der neuen Umgebung: „Chinatown“ wurde als Ziel ausgesucht, wobei auch ein erster Blick auf die berühmten Grachten der Stadt geworfen werden konnte. Der erste Abend klang entspannt in der Lobby des Hotels in einer bequemen Sitzecke mit unterhaltsamen Spielen und vielen netten Gesprächen aus.
Wetterbedingt stand schon am nächsten Tag der Ausflug nach Scheveningen, dem Strandbad von Den Haag, auf dem Programm – denn für diesen Tag war gutes Wetter mit Sonnenschein angekündigt! Also hieß es: „Sommer, Sonne, Strand und 15 Grad“. Als erster Hingucker entpuppte sich die Strandpromenade mit den preisgekrönten Werken des „Sandfestivals“, das wenige Tage zuvor zu Ende gegangen war. Obwohl dem angedachten gemütlichen Strandausflug der steife Wind und die kühlen Temperaturen im Weg standen, wagten sich ein paar Mutige dennoch ins eiskalte Wasser.
 

Der Stadtrundgang am Folgetag stand im Zeichen des Regens. Neben den Grachten, „Chinatown“, dem Regierungssitz, dem Villen- und Botschaftsviertel gab es viel zu sehen, die Höhepunkte stellten dabei der Friedenspalast und das Mauritshuis, ein Kunstmuseum, in dem u.a. das Mädchen mit den Perlenohrringen ausgestellt ist, dar.
Anschließend sollte der Nachmittag zur freien Verfügung stehen – so zumindest die Planung!
Kurzfristig sollte schon am nächsten Tag, dem eigentlichen Abreisetag, in den Niederlanden der Zugverkehr bestreikt werden. Somit wurde die Klasse im Hotel zusammengerufen und es wurde entschieden, dass bereits am selben Abend mit dem Nachtzug die Rückfahrt angetreten werde. Noch während dieser Entscheidungsphase bewiesen die Schülerinnen und Schüler Zivilcourage und retteten eine junge Frau, die vor dem Hotel von einem gewalttätigen Mann angegriffen wurde, was sie auch zur Anzeige brachten. – Großen Respekt hierfür!
Letztlich ist auf dieser aufregenden Studienfahrt manches anders gelaufen als gedacht – das Ende kam nach drei statt vier Tagen früher als geplant. Insgesamt erlebte man eine etwas außergewöhnliche Abschlussfahrt, die aber auf jeden Fall allen Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird.