Frische Farbe am Busbahnhof: Kunstschülerinnen erschaffen ansprechende Streetart

Eine Gruppe von Schülerinnen der Luise-Büchner-Schule griff, angeleitet von Kunstlehrerin Anke Menze, zur Spraydose und gestaltete den Wartebereich am Freudenstädter Busbahnhof – und zwar ganz legal, mit der Erlaubnis von Oberbürgermeister Adrian Sonder.

 

Damit die Kunstaktion sicher verlaufen konnte, sperrte das Baubetriebsamt unter der Leitung von Gabriele Zürn den Bereich während des Spray-Prozesses ab. Ausgestattet mit zahlreichen Farbdosen schufen sieben junge Frauen ein gemeinsames Werk, das bewusst mit gängigen Graffiti-Regeln bricht: Statt schwarzer Outlines setzten sie auf weiche, fließende Farbübergänge. Dabei musste die aufgesprühte Farbe auf noch feuchte Farbebereiche am Spraygrund treffen.

 

Das Ergebnis wirkt stimmungsvoll und harmonisch, es begrüßt sowohl Passanten als auch Reisende fröhlich und lädt zum Verweilen ein. Mittelpunkt der Streetart bildet der Schriftzug „Freudenstadt“, der eine lebendige Mischung aus Druck- und Schreibschrift sowie unterschiedlicher Farben vor buntem Hintergrund darstellt – ein Sinnbild für die bunte Mischung von Menschen, die sich im Bereich des Stadtbahnhofes begegnen.

 

Mit ihrem positiv wirkenden Graffiti wollen die jungen Künstlerinnen ein Zeichen gegen Vandalismus im öffentlichen Raum setzen und zugleich demonstrieren, wie farbenfroh ein gemeinsames Miteinander sein kann.