Die "Luise" präsentiert sich beim Infotag vielfältig und bunt

Mit einem bunten Rahmenprogramm lockte die Luise-Büchner-Schule am Samstag, den 31. Januar 2026, viele Interessenten zum Tag der offenen Tür an.

Bereits um 9.00 Uhr, als Schulleiterin Petra Kubela die Veranstaltung im Foyer eröffnete, konnte die Luise-Büchner-Schule einen sehr großen Besucherandrang verzeichnen, der auch im Verlauf des Vormittags nicht abebbte. Als erstes stellte der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Erik Memmesheimer, gemeinsam mit seiner Teamleiterin, mit Fachlehrern und Oberstufenschülern den Weg zum Abitur sowie die unterschiedlichen gymnasialen Zweige (EG, SGGS, SGGG) mit den Profilfächern Ernährungslehre und Chemie, Pädagogik und Psychologie sowie Gesundheit und Biologie vor. Neben schulischen Aspekten wurden insbesondere von Schülerseite die außerunterrichtlichen Veranstaltungen wie Exkursionen, die gemeinsame Studienfahrt und der Schüleraustausch mit der spanischen Partnerschule hervorgehoben. Eine Besonderheit an der „Luise“ ist, dass man auch im Fach Bildende Kunst eine Abiturprüfung ablegen kann. 

Ebenso wie bei der Informationsveranstaltung des Gymnasiums stellten auch die nachfolgenden Präsentationen der zweijährigen Berufsfachschule sowie des Berufskollegs ein gelungenes Wechselspiel von Lehrer- und Schülerbeiträgen dar. Beide Schularten stehen seit September 2025 frisch unter der Leitung von Michaela Eichin.

 

Bei ihrer Vorstellung der „Luise“ stellten die Schüler der zweijährigen Berufsfachschule neben den modernen Lernmethoden und dem Tabletunterricht, ähnlich wie die Gymnasiasten, die verschiedenartigen außerunterrichtlichen Veranstaltungen heraus, die den Schulalltag bereichern. Als die Schüler die Luise-Büchner-Schule mit nur einem Wort beschreiben sollten, resümierten sie die Schule als „bunt“, „unterstützend“, „respektvoll“ und „fortschrittlich“. 

Neben den schulartspezifischen Fächern des Berufskollegs Gesundheit und Pflege wurden hierbei auch die Übungsfirma sowie die Projektarbeit vorgestellt, in denen Vorhaben wie eine DKMS-Typisierungsaktion, die Verkehrssicherheitstage am Schulzentrum oder Schlaufuchstage im Freudenstädter Kurhaus geplant und organisiert werden.

 

Im Anschluss an alle drei schulartspezifischen Vorträge konnten sich die Besucher einem von Schülern geführten Rundgang durch die Fachräume der „Luise“ anschließen oder die vielseitigen Räumlichkeiten auf eigene Faust entdecken. Die kreativ gestalteten Räume luden dabei zum Staunen und Informieren ein. Zudem konnten interessierte Schüler und ihre Eltern überall sowohl mit Fachlehrkräften als auch mit Schülern der „Luise“ ins Gespräch kommen und diese zu den Fächern und der Schule im Allgemeinen befragen.

 

 

Bunte Farben zogen die Besucher beispielsweise in den Fremdsprachen mit seinem südländischen Flair oder in der hauswirtschaftlichen Abteilung in eine Ausstellung mit selbst gefertigten Produkten aus Stoff oder zum Thema Upcycling. Wollte man selbst kreativ werden, war man am Maltisch im Kunstraum ebenso willkommen wie beim Designen von Jutebeuteln in der Abteilung des Berufskollegs. Spannende Einblicke ermöglichte die Pflege unter anderem mit der Säuglingspflege an lebensgroßen Puppen mit Bettchen und Wickelstation. Zahlreiche interessante Versuche und informative Plakate gab es bei den naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie und Gesundheit, Labortechnologie, Mathematik und Physik, aber auch im Raum des Profilfaches Pädagogik und Psychologie. „Vegan oder nicht?“ – Dieser Frage konnte man bei einer Verkostung von Burgerpatties im Ernährungslehreraum nachgehen. Gleich nebenan konnte man die Silberspiegelprobe und die Herstellung von glänzendem Weihnachtsschmuck oder das Elefantenzahnpasta-Experiment im Labor bestaunen.

 

Wer dann – mit all diesen vielfältigen Erlebnissen und neuen Erfahrungen – im Flur bei den Küchen vorbeikam, konnte in die Welt der Nudeln eintauchen: Zuerst wurden verschiedene Getreidesorten zur Produktherstellung wie Nudeln präsentiert, bevor man sich schließlich selbstgemachte Spaghetti mit Rucola-Pesto auf der Zunge zergehen lassen konnte.